Der Reliefzyklus rings um den Tabernakelschrein zeigt in vier Bildern die Botschaft von Ostern.

Vorne:      Die Jünger von Emmaus erkennen Christus am Brotbrechen ( Hinweis auf die Eucharistie)

Hinten:      Die Rückseite zeigt die Emmausjünger unterwegs. Ein Fremder gesellt  sich zu ihnen unerkannt:

“Bist Du der einzige, der nicht weiß, was in diesen Tagen geschehen ist?“

– Ein Hinweis auf die Erdenwanderschaft, die allein in Begleitung und Gemeinschaft mit Christus ans Ziel führt

Links:       Magdalena begegnet im Garten dem Gärtner, den sie dann als ihren Herrn erkennt.

Rechts:    „Thomas, lege deine Hand in meine Seite und sei nicht mehr ungläubig, sondern gläubig.“

– „Mein Herr und mein Gott.“

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Zur Technik

Alle künstlerischen Arbeiten: Korpus, Reliefs am Tabernakel (später: die Mutter Gottes mit Kind ) sind in Bronze gegossen worden. Verwendet wurde die aufwendige Technik des Wachsschmelzverfahrens, welche am besten geeignet ist, die “Handschrift“ des Künstlers im Guss wiederzugeben.

Die vom Künstler in knetbarem Wachs gestalteten Modelle werden vom Gießer-meister in eine feuerfeste Masse eingebettet. Durch Ausschmelzen aller Wachsteile aus der Form im Brennofen entstehen Hohlräume, die mit flüssiger Bronze bei 1300ºC

ausgegossen werden.

Die “verlorene“ Form wird nach dem Guss zerschlagen. Die Modelle aus Wachs werden somit zerstört und die gelungenen Kunstwerke stehen in Bronze fertig da.“

(Quelle: “25 Jahre – Katholische Kirche Schwaikheim“)


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